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Hasselroth fühlt sich von Freigericht vorgeführt

Übertragung der Ortskanalnetze an den Abwasserverband Freigericht fraglich

23 Jan 2019 / 21:10 Uhr

Freigericht/ Hasselroth (ml). Bei den Gemeindepolitikern in Hasselroth werden Erinnerungen an das Jahr 2012 wach. Und es sind keine guten. Damals stieg die Gemeinde Freigericht nach einem Mehrheitsbeschluss – gegen die Stimmen der CDU – überraschend aus dem Projekt Umgehungsstraße Freigericht/ Hasselroth aus. Die Befürchtungen wachsen nun in Hasselroth, es könnte bei der eigentlich rückwirkend zum 1. Januar 2019 geplanten Übertragung der Ortskanalnetze an den Abwasserverband Freigericht – zuständig für Freigericht, Hasselroth sowie die Gelnhäuser Stadtteile Meerholz und Hailer – ganz ähnlich laufen. Man fühlt sich einmal mehr vom direkten Nachbarn vorgeführt – mit Folgen für mögliche weitere Kooperationen.

Bereits seit zehn Jahren bestehen Überlegungen in Freigericht und Hasselroth, im Sinne einer stärkeren interkommunalen Zusammenarbeit und im Hinblick auf eine wirtschaftliche Betreuung, Sanierung und Instandhaltung der Abwasseranlagen die jeweilige Ortskanalisation beider Gemeinden auf den Abwasserverband Freigericht zu übertragen (die GNZ berichtete mehrfach).

Mehr in der GNZ vom Donnerstag, 24. Januar.

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