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Historischer Kompromiss in Sicht

Dorfweiher: Hasselrother Gemeindevertreter einigen sich auf weiteres Vorgehen

25 Jun 2020 / 22:38 Uhr
Hasselroth-Neuenhaßlau (mab). Im Konflikt um die Umgestaltung des Neuenhaßlauer Dorfweihers zeichnet sich ein parteiübergreifender Kompromiss ab. Wie ein erweitertes Gutachten der Firma Geo Consult jetzt nahelegt, könnten die Eingriffe zur Befestigung der rutschgefährdeten Böschungen deutlich geringer ausfallen, als bislang angenommen. Gestern Abend haben die Gemeindevertreter den Vorstand einstimmig damit beauftragt, auf Grundlage der neuen Ergebnisse eine partielle Lösung zur Sicherung der sogenannten Nordostbucht und des Südendes zu entwickeln und die entsprechenden Kosten zu prüfen.

Ende 2019 hatte Bürgermeister Matthias Pfeifer bei der Unteren Wasserbehörde eine Verlängerung der Frist für die Hangsanierung am Dorfweiher bis Ende Februar 2021 ausgehandelt. Zwischenzeitlich hatte die Gemeinde die Firma Geo Consult mit zusätzlichen Probebohrungen beauftragt, um die Risiken möglicher Erdrutsche detaillierter einschätzen zu können. Im vergangenen April lagen die Ergebnisse dem Rathaus vor. Demnach sind selbst im schlimmsten Fall nur an zwei Stellen angrenzende Privatgrundstücke von möglichen Rutschbewegungen betroffen. Handlungsbedarf besteht an der Böschung im nordöstlichen Teil des Weihers und in einem Bereich des südöstlichen Ufers.

Mehr: GNZ vom 26. Juni.

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