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„Keine Reichsbürger in Hasselroth“

Parlament und Gemeindevorstand verabschieden gemeinsame Resolution

06. Mai 2022 / 15:04 Uhr
Hasselroth-Neuenhaßlau (mab). Es war ein klares Signal der Entschlossenheit: Nach einem einstimmigen Beschluss der Gemeindevertreter am Donnerstag haben Bürgermeister Matthias Pfeifer und der gesamte Gemeindevorstand demonstrativen Beifall gespendet. Das Parlament hatte zuvor geschlossen für eine gemeinsame Resolution gestimmt, die deutlich machen soll, dass für sogenannte Reichsbürger kein Platz in Hasselroth ist.

Seit dem Maifeiertag herrscht Ausnahmezustand in Hasselroth. Da war bekannt geworden, dass die als extremistisch geltende Organisation „Königreich Deutschland“ einen Lebensmittelladen und ein sogenanntes Projektzentrum als Außenstelle des Fantasielandes an der Neuenhaßlauer Bahnhofstraße eröffnen wollte. Am Dienstagabend hatten die Initiatoren dann angekündigt, auf die Eröffnung des Zentrums verzichten zu wollen und dies mit dem großen medialen Echo und dem geäußerten Unmut der Einwohner begründet. Dass Bürgermeister Matthias Pfeifer dem vermeldeten Rückzug keinen Glauben schenkt, machte er in der Gemeindevertretersitzung am Donnerstag erneut klar: „Wir dürfen uns von diesen Menschen nicht einlullen lassen“, schwor er die Parlamentarier auf eine längere Auseinandersetzung ein.

Mehr lesen Sie in der GNZ vom 7. Mai

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