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Malerei als Reise in die Seele

Künstlerin Olga Goy aus Neuenhaßlau zeigt Werke im Freigerichter Rathaus

09 Aug 2019 / 17:56 Uhr
Hasselroth/Freigericht (km). Nymphen, Feen und andere Frauengestalten aus einer nicht greifbaren Welt gehören zu den Lieblingsmotiven der Neuenhaßlauer Künstlerin Olga Goy. Ihre Figuren hält sie in zarten Konturen fest, wodurch diese mit dem Bildgrund verschmelzen. So gelingt es ihr, Momentaufnahmen der Seele und Zustände tiefer Verbundenheit auszudrücken, etwa der zwischen Mann und Frau oder Mutter und Kind. Als Tänzerin verleiht sie ihren Figuren durch Bewegung und Gestik besonderen Ausdruck. Aktuell sind ihre Werke gemeinsam mit denen anderer Mitglieder des Kunstkreises Freigericht im Somborner Rathaus zu sehen.

In Russland geboren und aufgewachsen lebt Olga Goy seit 2004 in Deutschland. Vor drei Jahren ist sie mit ihrer heute neunjährigen Tochter von Gelnhausen nach Neuenhaßlau gezogen. In Russland hat sie sich schon früh intensiv mit Kunst beschäftigt, zunächst mit Plastiken. In einer Tongrube unweit der Datscha ihrer Großmutter formte sie als Kind Spielzeug und Figuren. Später besaß sie ein eigenes Atelier in St. Petersburg. Hier modellierte sie Fabelgestalten, vor allem Nymphen, ebenfalls aus Ton. Ihre Skulpturen erzählen Geschichten und beschrieben Gefühle, vor allem legen sie Wert auf Bewegungen. Kein Wunder, ist Goy doch Tänzerin.

Mehr: GNZ vom 10. August.

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