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Potenzial der Wirtschaft nutzen

„Neue Gesichter in der Politik“: Toni Marquart tritt für die CDU in Hasselroth an

10 Mrz 2021 / 22:42 Uhr

Am kommenden Sonntag drückt Toni Marquart seinem Sohn Jannik ganz besonders die Daumen. Der 25-Jährige will bei der Kommunalwahl auf Platz 19 der CDU-Liste auf Anhieb den Sprung in den Gelnhäuser Kreistag schaffen. Während der Kreisvorsitzende der Jungen Union bereits seit fünf Jahren im Hasselrother Parlament Akzente setzt, seit dem Vorjahr auch als stellvertretender CDU-Fraktionschef, betritt Vater Toni nun selbst Neuland. Erstmals kandidiert der Neuenhaßlauer, seit etwa zwei Jahren Parteimitglied, auf Listenplatz 9 der Union für die Gemeindevertretung. Der 57-Jährige lebt seit 1994 mit seiner Familie in Hasselroth und möchte, so erläutert er im Gespräch mit GNZ-Redakteur Michael Staudenmaier, gerne seine vielfältigen Erfahrungen aus der Wirtschaft in der Lokalpolitik einbringen. Nach zwölf Jahren in personalverantwortlicher Funktion als Betriebsleiter gründete er im Jahr 2000 ein Unternehmen für den internationalen Vertrieb von Glasfaserleitungen und Zubehör. Seit 2013 ist er auf selbstständiger Basis für ein großes Fertighausunternehmen aus der Rhön als Fachberater tätig.

GNZ: Herr Marquart, warum kandidieren Sie bei der Kommunalwahl 2021 für die CDU und wollen erstmals ins Gemeindeparlament einziehen?

Toni Marquart: Es ist wichtig, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und sich selbst zum Wohl der Gemeinde einzubringen. Nur so können wir sicherstellen, dass Hasselroth auch in Zukunft eine liebens- und lebenswerte Heimat ist. Dabei möchte ich insbesondere meine Erfahrung aus mehr als 20 Jahren Selbstständigkeit einbringen. Es braucht gerade in diesen Zeiten kluge wirtschaftliche Entscheidungen, um Gewerbetreibende für unsere Gemeinde zu gewinnen und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Meine Leitlinie bei meinen Überlegungen lautet: Wer kritisiert, muss auch Lösungen anbieten können und bereit sein, Kompromisse einzugehen. Außerdem sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, Entscheidungen zum Wohle der Gemeinde auch über die Parteigrenzen hinweg zu treffen.

Mehr in der GNZ vom Donnerstag, 11. März.

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