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Richtigen Mix für Mobilität finden

SPD warnt vor bloßem Stückwerk bei der kommunalen Verkehrswende

25 Feb 2021 / 23:07 Uhr
Hasselroth (ml). Bürgerbus prüfen, Radwege ausbauen, Mitfahrerbänke aufstellen und Elektromobilität fördern – solche Vorhaben werden immer wieder in Hasselroth und besonders vor Wahlen diskutiert. Um die kommunale Verkehrswende zu bewältigen, spricht sich die SPD im Wahlkampf dafür aus, zuerst ein ganzheitliches Mobilitätskonzept auszuarbeiten und dieses möglichst auf breite interkommunale Füße zu stellen. In einem digitalen Pressegespräch mit der GNZ raten Fraktions-chef Christian Benzing, Vize-Vorsitzender Alexander Heger und Fraktionsmitglied und Beisitzer Werner Hellmuth dringend von einer aufkommenden Flickschusterei im Mobilitätsbereich ab. „Auto- und Radverkehr, ÖPNV und Fußgänger sind nicht isoliert zu betrachten. Wir brauchen einen ganzheitlichen Ansatz“, sagt Heger.

In ihrem Programm für die Kommunalwahl am 14. März formulieren die Sozialdemokraten ein großes Ziel: „Wir werden Vorreiter in Hasselroth und Umgebung beim Einsatz von neuen Mobilitätsformen, um die Verkehrswende zu schaffen.“ Auf dem Weg dorthin gilt es zunächst, so erläutert Alexander Heger es im Gespräch mit der GNZ, den Status quo zu ermitteln, wie es die Nachbargemeinde Freigericht durch den Nahmobilitäts-Check für einige wichtige Bereiche schon gemacht hat (die GNZ berichtete mehrfach). Erst dann könne die Arbeit am Mobilitätskonzept für Hasselroth so richtig beginnen.

Große Erwartungen weckt bei der SPD das derzeit in der Mache befindliche Mobilitätsleitbild des Main-Kinzig-Kreises.

Mehr: GNZ vom 26. Februar.

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