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Schön geht anders

Fraktionsmitglieder besichtigen Hasselrother Jugendzentrum – und sind entsetzt

10 Jul 2020 / 15:24 Uhr
Hasselroth (mab). Die Mitglieder des Hasselrother Sozial-, Kultur- und Sportausschusses zeigten sich in dieser Woche gleich doppelt beeindruckt: Zum einen von der bemerkenswerten Jugendarbeit, die Beatrice Astrid Hechler seit nunmehr elf Jahren in der Gemeinde leistet. Zum anderen von den Umständen, unter denen sie dies bewerkstelligen muss. Geschlossen gab das Gremium in seiner jüngsten Sitzung grünes Licht für einen Antrag der SWG-Fraktion, in dem der Vorstand aufgefordert wird, nach alternativen Standorten für das Hasselrother Jugendzentrum zu suchen.

„Respekt für Ihren Einsatz“, wandte sich der stellvertretende SWG-Fraktionschef Helmut Ries am Ende einer denkwürdigen Sitzung des Sozialausschusses an Beatrice Astrid Hechler und sprach damit wohl allen Mitgliedern des Gremiums aus dem Herzen. Zuvor hatten die Parlamentarier das JUZ im Neuenhaßlauer Gewerbegebiet in Augenschein genommen und sich von der Jugendbeauftragten über deren Arbeit unterrichten lassen. Im Februar hatte die SWG einen Prüfantrag in den parlamentarischen Geschäftsgang eingebracht, in dem der Vorstand beauftragt wird, einen neuen und möglichst zentralen Standort für ein gemeinsames JUZ aller Hasselrother Ortsteile zu suchen. Sowohl die Inneneinrichtung als auch die Lage des bisherigen Zentrums sei für eine adäquate Jugendarbeit nicht mehr zweckdienlich. Wie prekär die Lage tatsächlich ist, hätten sich aber auch die Antragsteller wohl kaum vorstellen können.

Mehr: GNZ vom 11. Juli.

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