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Sonnenstrom für ganz Hasselroth

Gemeinde will mit dem Brachttaler Unternehmen Next Energy Projects GmbH zwei Solarparks auf landwirtschaftlichen Flächen bei Neuenhaßlau und an der Bahnhofsiedlung Niedermittlau entwickeln

29 sep 2021 / 19:37 Uhr

Hasselroth (ml). In Hasselroth sollen frühestens im Herbst 2022 zwei Solarparks mit einer Gesamtgröße von circa 10 Hektar entstehen. Zusammen könnten die beiden förderfähigen Photovoltaik-Freiflächenanlagen des Vorhabenträgers Next Energy Projects GmbH in den Gemarkungen Neuenhaßlau und Niedermittlau fast alle 3 400 Haushalte in der Gemeinde mit Strom versorgen. Jeder geplante Solarpark für sich betrachtet, der jeweils für zunächst 25 Jahre betrieben werden soll, hätte in etwa die Dimension der bislang größten Anlage der Region in Hintersteinau, die das Brachttaler Unternehmen im Juni dieses Jahres in Betrieb genommen hat (die GNZ berichtete). Bereits am kommenden Donnerstag werden die Hasselrother Gemeindevertreter voraussichtlich beschließen, das Vorhaben positiv zu begleiten und in das notwendige Bauleitplanverfahren einzusteigen. Erweiterungen in der Zukunft sind jeweils durchaus möglich.

Torsten Eurich, Geschäftsführender Gesellschafter und Inhaber von Next Energy Project, stellte die beiden Solarpark-Projekte auf landwirtschaftlichen Flächen östlich der Bahnhofsiedlung Niedermittlau und in der Verlängerung des Hundesportplatzes bei Neuenhaßlau am Dienstagabend ausführlich im Hasselrother Bauausschuss vor Einstimmig empfahl der Ausschuss der Gemeindevertretung, den Abschluss einer Vereinbarung zur gemeinsamen Entwicklung der Solarparks, ursprünglich eine Idee der SWG-Fraktion.

Hierzu werden auch gemeindeeigene Flächen verpachtet, ein wesentlicher Teil ist jedoch in privater Hand, teilweise kleinere Flurstücke. Die SPD enthielt sich wegen offener Fragen zum Pachtzins wegen der Wertschöpfung in den nächsten 25 Jahren, die erst durch Schaffung von Baurecht auf den Ackerflächen überhaupt entstehen kann. Anschließend befürwortete der Bauausschuss aber geschlossen den Aufstellungsbeschluss für die notwendigen vorhabenbezogenen Bebauungspläne, deren Kosten der private Investor trägt. Des Weiteren muss parallel der Flächennutzungsplan angepasst werden.

Mehr in der GNZ vom Donnerstag, 30. September.

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