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Streit um Dorfweiher beigelegt

Hasselrother Gemeindevertreter stimmen geschlossen für Teilsanierung der Böschungen

07 Jan 2021 / 21:31 Uhr
Hasselroth-Neuenhaßlau (mab). In ihrer ersten Sitzung 2021 haben die Hasselrother Gemeindevertreter einen Schlussstrich unter einen jahrelangen Streit gezogen. Einstimmig gaben die Parlamentarier grünes Licht für die neuen Pläne des Vorstands zur Sanierung der rutschgefährdeten Böschungen am Dorfweiher in Neuenhaßlau, die Andreas Bruns vom zuständigen Ingenieurbüro WMEC im Dezember dem Bauausschuss präsentiert hatte. Ebenfalls geschlossen votierten die Abgeordneten für einen Änderungsantrag der SPD-Fraktion. Unter anderem soll der Vorstand ein Konzept erarbeiten, mit dem größtmögliche Teile des Areals öffentlich zugänglich gemacht werden können.

Ursprünglich hätten die Gemeindevertreter bereits am 10. Dezember über die sogenannte kleine Lösung abstimmen sollen, die mit geschätzten Baukosten in Höhe von rund 150 000 Euro deutlich günstiger als die ursprünglichen Pläne wird. Die Kosten für die 2017 beschlossene Verfüllung des Weihers und die Neugestaltung des Geländes hätten sich dank erheblicher Kostensteigerungen im Bausektor zwischenzeitlich auf mehr als 500 000 Euro belaufen, hatte Ingenieur Andreas Bruns vom Büro WMEC aus Bad König im Dezember den Mitgliedern des Bauausschusses vorgerechnet.

Nachdem SPD und CDU mehr Bedenkzeit gefordert hatten, war die finale Abstimmung über die Sanierungsvariante auf Januar verschoben worden. In ihrem Änderungsantrag, den Fraktionschef Christian Benzing gestern vorstellte, formulierten die Sozialdemokraten vier Bedingungen für ihre Zustimmung. Demnach hält das Parlament fest, dass die beschlossene Teilsanierung nur eine Zwischenlösung für das gesamte Areal darstellt.

Mehr: GNZ vom 8. Januar.

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