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Vielfalt mit der Kamera festgehalten

Fotograf Wolfgang Hartmann zeigte seine Vogelaufnahmen bei einem Bildvortrag

05. Dezember 2022 / 18:12 Uhr
Hasselroth (pfb). Die Vogelschutzgruppe Hasselroth hatte am Wochenende zu einem Bildervortrag ins Natur- und Vogelschutz Information Zentrum in Niedermittlau eingeladen. Gezeigt wurden beeindruckende Fotos des Fotografen Wolfgang Hartmann, dem es gelungen ist, über 70 heimische Vogelarten vor die Linse zu bekommen.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Armin Mohn übernahm der Naturfotograf Wolfgang Hartmann das Wort. Er hatte in den vergangenen Monaten fast alle in der Region heimischen Vögel fotografiert und fand es mit Recht, „einfach zu schade, diese Fotografien daheim im Schrank aufzuheben“, sie sollten lieber einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert werden.

Dabei zeigte er ästhetische Aufnahmen von A wie Amsel bis Z wie Zilpzalp und es war sehr beeindruckend zu sehen, welch’ große Artenvielfalt es in der Hasselrother Gemarkung gibt.

Mehr lesen Sie am 6. Dezember in der GNZ.

Wolfgang Hartmann ist Jahrgang 1960 und ist in Niedermittlau aufgewachsen. Nach einer Ausbildung zum Orgelbauer folgte noch eine Ausbildung zum Tischler, die er mit dem Meisterbrief abschloss. Darüber hinaus hat er die Fotografen-Meisterprüfung abgelegt und war in den vergangenen Jahren als Industriefotograf in einem Industriebetrieb tätig. Zusätzlich war er von 1988 bis 2019 mit eigenem kleinen Fotostudio für Werbe-, Presse-, Portrait- und Industriefotografie nebenberuflich selbständig. Er ist zweimaliger Preisträger beim Schömberger Fotoherbst (1. Platz Publikumspreis 2019 und 2021) sowie weiterer Wettbewerbe.

Seit seinem Eintritt in den Ruhestand widmet er sich vermehrt seiner Leidenschaft der Naturfotographie und der Makro- und Mikrophotographie. Er ist seit März 2022 Mitglied in der Vogelschutzgruppe Hasselroth für die er bereits seit eineinhalb Jahren tätig und verbunden ist. Bei seinen Fotos ist es ihm wichtig, dass er die Natur so belässt wie sie ist. Die Suche nach dem perfekten Motiv ist dabei oft sehr mühsam und Hartmann sitzt manchmal tagelang in seiner Tarnkleidung, bis er das Foto im Kasten hat. Um sich mit seinen Fotos abzuheben, betreibt er einen großen Aufwand und benötigt er eine Vielfalt an Equipment, das er mit einem Bollerwagen im Wald transportiert. Auch der Hessische Rundfunk wurde auf ihn aufmerksam und hat zuletzt am 16. November einen Beitrag über ihn und seine Leidenschaft für die Naturfotografie in der Sendung „hallo hessen“ vom 16. November gesendet. Dieser Beitrag ist noch in der Mediathek des HR zu sehen.

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