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Vorfreude auf ein Wiedersehen

Jugendwaldheim Niedermittlau nutzt die Corona-Pause für Renovierungsarbeiten

30 Jun 2020 / 19:23 Uhr
Hasselroth-Niedermittlau (jus). Die Sonne scheint, ein Eichhörnchen hüpft keck vorbei und über der Blühwiese zwischen den Holzhütten des ersten hessischen Jugendwaldheims Kurt Seibert herrscht reger Flugverkehr. Fehlt nur eins: Das Stimmgewirr fröhlicher Kinder die unter fachkundiger Anleitung den spannenden und vielfältigen Lebensraum Wald erkunden. Doch auch ohne Besucher kommt beim engagierten Team der Einrichtung keine Langeweile auf. Sie nutzten die Corona-Pause für allerlei Renovierungsarbeiten, die sonst im laufenden Betrieb nicht möglich sind.

Eigentlich war das Jahr 2020 komplett durchgeplant, zahlreiche Schulklassen hatten ihren Besuch im Jugendwaldheim bereits gebucht, erzählt der Leiter des Jugendwaldheims, Florian Szczodrowski. „Anfang März hat uns dann die Nachricht erreicht, dass keine Schulklassen kommen werden“, blickt er zurück. Eine Nachricht, die erst einmal schockiert, kommen doch in normalen Jahren zwischen 2 000 und 3 000 Kinder zu Besuch in die Einrichtung im Hasselrother Mühlenwald. Zum Glück gab es gleichzeitig recht früh einen Erlass des hessischen Kultusministeriums, durch welchen die Stornogebühren für Klassenfahrten übernommen werden. „Diese Finanzhilfe des Landes Hessen ermöglicht uns, erst einmal weiter zu machen.“

Schnell wurde beschlossen, die besucherfreie Zeit produktiv zu nutzen und sich den Arbeiten zu widmen, die während des laufenden Betriebes sonst oft liegen blieben.

Mehr: GNZ vom 1. Juli.

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