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Wörscht-Käs-Gedanken

Maddin Schneider in der Friedrich-Hofacker-Halle mit „Denke macht Kopfweh“

07 Apr 2019 / 14:06 Uhr
Hasselroth-Niedermittlau (ag). In nahezu familiären Rahmen präsentierte sich Maddin Schneider mit seinem Programm „Denke macht Kopfweh“ in der Friedrich-Hofacker-Halle. Nur rund 150 Zuschauer waren zu dem Gesichtsakrobaten und Comedian gekommen. Die hatten aber ihren Spaß: 90 Minuten kam man aus dem Lachen nicht mehr heraus.

Alleine optisch ist die prägnante Mimik des „Gummigesichts“ Martin ‘Maddin’ Schneider viele Lacher wert: In dem weit geöffneten Mund scheint mehr als einmal am Abend das Mikrofon fast zu verschwinden. Aufgerissene Augen, eine völlig übertriebene und scheinbar unmöglich machbare Mimik und breites „Neuhessisch“ sind die Markenzeichen des Comedians, und Maddin setzt diese ein, wo er kann.

„Schlupplieder – also ausgeleierte Augendeckel – sind die Hängetitten der Männer.“ Solche und ähnliche Lebensweisheiten brachte der 53-jährige Friedberger am laufenden Band. Von Beginn an holte der Comedian sein Publikum ab und brachte die Gags, ohne Zeit zum Luftholen. Dabei ging es ums Älterwerden, um „Wörscht-Käs-Gedanken“, um „Schpäm“ und darum, dass exzessives Zwiebelkuchenessen und anschließender Whirlpoolbesuch keine allzu gute Kombination sind. In Schneiders Kopf passiert viel, und das lässt er am Publikum aus.

Mehr: GNZ vom 8. April.

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