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„Es waren acht spannende Jahre“

Geschäftsführer Habekost klettert auch mal selbst ins Maschinenhaus des Windrads

11 Sep 2020 / 15:15 Uhr
Jossgrund (in). Es ist eine schwere, unscheinbare Tür aus Metall, die Oliver Habekost öffnet. Der Blick öffnet sich in einen runden Raum. Der Durchmesser liegt bei genau 7,9 Metern. Das ist nicht viel. Die Höhe des Raumes, der sich nach oben hin verjüngt, hat es dagegen in sich: Sie beträgt rund 130 Meter. Oliver Habekost, Geschäftsführer der Naturenergie Main-Kinzig GmbH, steht im Sockel einer Windkraftanlage des Windparks „Roßkopf“ bei Pfaffenhausen. Seit dieser Woche sind die insgesamt sechs Windkraftanlagen mit der Typenbezeichnung „General Electric 2.75“ in Betrieb. Und Habekost sieht ziemlich glücklich aus. Seit er im August 2012 bei den Kreiswerken angefangen hat, habe er sich für das Projekt eingesetzt. „Es waren spannende acht Jahre“, blickt er zurück. Einer seiner ersten Termine sei damals ein Besuch bei der Gemeinde Flörsbachtal gewesen, die ja zunächst bei den zwölf geplanten Anlagen noch mit im Boot war. Sechs stehen nun im Wald zwischen Pfaffenhausen und Lohrhaupten.

Mit einem heftigen „Klong“ und einem sonoren Brummton macht sich die Anlage plötzlich bemerkbar, das Licht flammt auf und erhellt den Raum im Sockel. Die letzten Arbeiten im Umspannwerk Eiserne Hand sind gerade zu Ende gegangen und das Windrad ist wieder am Netz.

Mehr in der GNZ vom 12. September.

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