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Kunstmodelle aus dem 3-D-Drucker

Künstler Faxe Müller integriert digitale Methoden zur Schaffung seiner Werke

28 Mrz 2021 / 21:28 Uhr
Jossgrund (bak). Seit 1984 entwickelt der Jossgründer Künstler Faxe Müller seine eigene Formensprache. Nun hat die hessische Kulturstiftung mit einem Stipendium als Hilfe für Künstler im Lockdown neue digitale Anwendungen im Schaffensprozess seiner Skulpturen gefördert.

Faxe Müller beschäftigt sich in seinen Skulpturen wiederkehrend und intensiv mit der Keilform. Dabei schafft er es, mit kantigen und gebogenen Geometrien und einer kreativen Beziehung zwischen Formgebung und Fläche Spannung und Dynamik eindrucksvoll miteinander zu verbinden. In seiner variantenreichen Formensprache versteht er es, die Wirkung von Licht und Schatten als Teil in seine Arbeiten zu integrieren. Die aktuellen abstrakt-geometrischen Skulpturen aus Stahl, Cortenstahl, oxidiert oder beschichtet, in Bronze oder aus Holz atmen anschaulich und eindringlich das gesamte Vokabular seiner Formensprache.

Faxe Müller ist Autodidakt und schafft seit den frühen Achtzigern Skulpturen für den Innen- und Außenbereich. Seine vielfältigen Arbeiten befinden sich in privaten sowie öffentlichen Sammlungen, im öffentlichen Raum sowie als Kunst am Bau.

„Es würde mich nicht interessieren, etwas nachzubilden, was schon da ist. Das Suchen ist interessant“, so charakterisiert der Kulturpreisträger des Main-Kinzig-Kreises seine bildhauerischen Herausforderungen.

Mehr: GNZ vom 29. März.

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