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Pfaffenhausens dezentrale Kirchweih

Kiermutter und Kierburschen besuchen Gottesdienst

20 Jul 2020 / 17:53 Uhr
Jossgrund-Pfaffenhausen (bis). In Pfaffenhausen hat Corona die Feierkultur gehörig auf den Kopf gestellt. In „normalen“ Zeiten treffen sich die Pfaffenhäuser zum Jahreswechsel mit Freunden in ihren Wohnstuben und Partyräumen. Das Kirchweihfest im Sommer wird hingegen im großen Stil mit einheimischen und auswärtigen Gästen im Festzelt gefeiert. In diesem Jahr verhielt es sich genau umgekehrt.

Mit einer öffentlichen Veranstaltung haben die Fidelen Jossataler in der Silvesternacht das 50-jährige Vereinsbestehen eingeläutet (die GNZ berichtete). Weitere Aktionen zum Jubiläum waren im Rahmen der Kirchweih vorgesehen. Die Pläne wurden sozusagen im Keim erstickt, denn schon Mitte März wurde klar, dass die beliebte „Pfaffehäiser Kier“ für 2020 abgesagt werden musste. Doch wer glaubt, das Festwochenende würde vorübergehen mit normalen Wochenendaktivitäten wie Gartenarbeit, Putzen und Einkäufe Erledigen, kennt die Pfaffenhäuser schlecht. Dem Virus zum Trotz waren sämtliche Hauswände und Balkone mit der Kierfahne beflaggt. Und anstelle einer großen Party im Festzelt lebte die Kiertradition in kleinen Kreisen von Familien und engsten Freunden weiter. So wurden manche Rituale in liebevoll geschmückten Gärten und Höfen zelebriert, ganz individuell und dezentral.

Mehr in der GNZ vom 21. Juli. 

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