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Waidmannsheilt im Gotteshaus

Kaplan Johannes Wende aus Freigericht feiert Hubertusmsse in Oberndorf

17 nov 2021 / 17:03 Uhr
Jossgrund-Oberndorf (bis). Birkenstämme, Geweihe, brennende Kerzen, Blätter, Zweige, Lichterketten – der Altarraum in der Oberndorfer Kirche war anlässlich der Hubertusmesse prachtvoll geschmückt. Am Fuße des Altars befand sich sogar das größte Geweih, das jemals im Jossgrund gefunden wurde.

„Es ist der Hammer“, schwärmte Kaplan Johannes Wende, der mit Pfarrer Daniel Göller am Sonntagabend nach dem Gedenktag des heiligen Hubertus den feierlichen Gottesdienst zelebrierte. Er sprach das aus, was wohl auch viele Besucher dachten. Zum ersten Mal erlebe er eine „richtige“ Hubertusmesse, verriet der neue Priester, der im vergangenen Juni beim Open-Air-Gottesdienst im Rahmen des Johannisfeuers in Pfaffenhausen seine Nachprimiz gefeiert hatte (die GNZ berichtete).

Für eine würdevolle musikalische Rahmung der Hubertusmesse sorgte das Jagdhornbläsercops Waidmannsheil Florenberg. Johannes Wende, Kaplan in Freigericht und selbst Jäger, leitete seine Predigt mit einer Zeile des Waidmannsgedichtes ein, das auf dem Flaschenetikett eines bekannten Kräuterlikörs zu lesen ist und vom Schutz der Geschöpfe handelt.

Mehr: GNZ vom 18. November

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