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„Was haben wir da gefeiert“

Vor 50 Jahren weihte Burgjoß das Gotteshaus ein – der lange Weg zur eigenen Kirche

16 Aug 2019 / 16:39 Uhr
Jossgrund-Burgjoß (bis). Burgjoß ist der älteste Ortsteil der Gemeinde Jossgrund und wurde bereits im Jahr 850 erstmals urkundlich erwähnt. Bis das Dorf aber zu einem eigenen Gotteshaus kam, ist eine lange Geschichte. In diesem Jahr feiert Burgjoß Jubiläum – seit 50 Jahren besteht das Gotteshaus. „Die Sehnsucht nach einer eigenen Kirche saß ganz tief“, betont Pfarrer Daniel Göller.

Viele Jahrhunderte gingen die Gläubigen aus Burgjoß zu Fuß nach Oberndorf, um dort Gottesdienst zu feiern. „Aus der Siedlung ist man eine Stunde vor Beginn losgelaufen, damit man einen Platz bekam“, erinnert sich Ludwin Müller, ehemaliger Küster von Burgjoß. Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg wurde im Ort der Wunsch nach einem eigenen Kirchengebäude laut. Nach Kriegsende griff der damalige Bürgermeister Heinrich Schreiber den Wunsch wieder auf. Damals war bereits eine Zeichnung vorhanden, ebenso ein Stifter für das Grundstück. Trotz Zusicherung fand kein Besuch der bischöflichen Baubehörde statt, somit war der erste Anlauf zum Scheitern verurteilt. Der Wunsch schwelte jedoch im Untergrund weiter. Am 23. Februar 1952 gründeten die Burgjosser einen Kirchenbauverein, der bis 1959 auf 120 Mitglieder angestiegen war.

Mehr in der GNZ vom 17. August.

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