SUCHE

Zwei Anfragen für zwei Photovoltaik-Standorte liegen vor

Informationsveranstaltung zur möglichen Errichtung eines Solarparks am Königsberg in der Gemarkung Pfaffenhausen

18 Jul 2021 / 19:26 Uhr
Jossgrund-Pfaffenhausen/Flörsbachtal (bis). Nach Fernwärme, Biogas und Windkraft fehlt in Jossgrund nur noch Solarstrom, um die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu minimieren. Die Errichtung eines Photovoltaikparks plant die Betreibergesellschaft „next enery GmbH“ ab 2022 in der Gemarkung Pfaffenhausen am Königsberg auf einer sogenannten landwirtschaftlich benachteiligten Fläche. Es gebe zwei Anfragen für zwei verschiedene Flächen, wie Bürgermeister Rainer Schreiber zu Beginn der recht gut besuchten Informationsveranstaltung im Bürgersaal des Rathauses bekannt gab. Als landwirtschaftlich benachteiligte Gebiete gelten in Hessen rund 320 000 Hektar. Der Zubau mit Solaranlagen ist auf 50 Hektar pro Jahr begrenzt.

Bevor es zu einer Entscheidung komme, wolle die Gemeinde erst mit den Bürgern in den Dialog gehen, sagte Bürgermeister Rainer Schreiber, bevor er Torsten Eurich, Geschäftsführer von „next energy“ das Wort erteilte. Die Projektierer blicken auf 25-jährige Erfahrung im Bereich der erneuerbaren Energien zurück und verstehen sich als Wegweiser und Architekten für eine erfolgreiche Energiewende. In ihrer Präsentation wurde Jossgrund als Vorzeigekommune für diese Wende dargestellt. Die geplante Anlage spare rund 5 600 Tonnen Treibhausgas pro Jahr ein und versorge rund 2 500 Haushalte.

Mehr in der GNZ vom Montag, 19. Juli.

Weitere Meldungen aus der Region
  • 1
  • 2

Schlagwörter: