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990 Tage ohne „Helau“

Herrnsitzung und zweite Faschingssitzung der Selbolder Narren bereits jetzt ausverkauft

24. Januar 2023 / 18:07 Uhr
Langenselbold (kno). „Wie warme Semmeln“ oder in diesem Fall besser „Kreppel“ läuft der Kartenvorverkauf der Selbolder Narren: Bereits jetzt sind die Herrnsitzung sowie die zweite Faschingssitzung ausverkauft. Für den Weiber- und Kinderfasching ist nur die Tageskasse geöffnet. Hier empfiehlt es sich, laut Veranstalter, rechtzeitig da zu sein.

Es steht wieder das bewährt-beliebte Programm der Gründaustadt-Narren bevor: Am kommenden Sonntag heißt es ab 11.11 Uhr „Einlass nur für Herrn“, wenn die fünfte Jahreszeit im Gründaubau mit der Herrnsitzung eingeleitet wird. Am 4. Februar folgt die erste Sitzung mit einem bunten Bühnenprogramm gefolgt von der zweite Sitzung am 11. Februar. An Weiberfaschings dürfen dann traditionell am 16. Februar Männer nur hinter die Theke und auf die Bühne vertreten sein, dann feiern Frauen in der farbenprächtige Turnhalle. Abschließend findet am 19. Februar der Kinderfasching statt.

„Die beiden letzten Jahre waren für Narren eine Qual. Zwei komplette Kampagnen ausgefallen, seit Aschermittwoch 2020 bis zum 11.11.2022. Kein Helau für genau 990 Tage – und jetzt wollen die Narren endlich wieder fröhlich Karneval feiern“, resümiert Chef-Narr Dieter Bröning. „Wir wollen den Menschen bei all den derzeitigen trüben Aussichten eine Auszeit und etwas Frohsinn in den Alltag bringen. Außerdem haben wir viele Kinder in unserer Abteilung, die hier tanzen, Abwechslung und Gemeinschaft erfahren, somit erfüllen wir auch einen sozialen und gesellschaftlichen Auftrag.“ In der Faschingsfreien Zeit gab es in Langenselbold keine anderen Events der Selbolder Narren. Lediglich die Premiere des „1.-Mai-Grillfestes“ verhalf zu etwas Feierstimmung in der Pandemiezeit. Zudem konnten vergangenes Jahr die traditionellen Highlandgames im Schlosspark im Juli und die zweite Halloweenparty für die jüngere Generation stattfinden. Besonders Letztere erhielt guten Zuspruch und zahlreiche Partygäste kamen zum Gruselfest.

Mehr lesen Sie am 25. Januar in der GNZ.

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