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Anne Müller ist erste Vorsitzende

Nach zwei Jahren BürgerHilfe Verein in Langenselbold gegründet

16 Apr 2015 / 18:39 Uhr
Langenselbold (cat). Anne Müller ist zur Vorsitzenden des am Mittwoch neu gegründeten BürgerHilfe Vereins Langenselbold gewählt worden, Bernd Kaltschnee zu ihrem Stellvertreter. Für Fritz Perels als Schriftführer und Marion Herwig als Kassiererin gab es ein ebenso einstimmiges Wahlergebnis. Für den erweiterten Vorstand sind tätig: Manfred Kapp, Hans-Peter Keil, Margit Sesemann-Ernst, Ingeborg Delfs-Fritz, Josef Tanzer, Gustav Schreiner, Gerhard Helmling, Irmgard Steinhauser sowie Christin Mohn. Helga Kapp, Bärbel Holz und Christa Lau übernehmen das Amt der Kassenprüfer.

Dem Aufruf der Projektgruppe „Bildung und Soziales“ des Stadtmarketingvereins und deren Einladung mit dem Hinweis „viele Mitglieder werden gebraucht“ sind am Mittwoch rund 70 Gründaustädter gefolgt. Ergebnis: 40 Mitglieder (die zunächst offiziell ihre Bereitschaft, in den neu zu gründeten Verein beizutreten, bestätigen mussten) waren im Foyer der Klosterberghalle spontan bereit, die BürgerHilfe Langenselbold zu gründen und damit das seit rund zweieinhalb Jahren schwebende Projekt in die Praxis umzusetzen. Zur Vereinsgründung wären lediglich sieben Mitstreiter nötig gewesen; die überaus große Zahl der Befürworter des vom Projekt in die Tat umgesetzten Vereins zeigt offensichtlich, dass die Initiative „Bürger helfen Bürgern“ in Langenselbold für mehr als sinnvoll erachtet wird. Mit der hohen Zustimmung konnte ein Verein ins Leben gerufen werden, in dem Selbolder Bürger künftig ehrenamtlich eine jeweils kurzfristige zielgerichtete und wertvolle Unterstützung für individuelle Hilfestellungen im Alltagsleben bieten und damit ein funktionsfähiges Organ im sozialen Umfeld schaffen.

Das alles zeigt, wie erfolgreich die Informationsveranstaltungen der Projektgruppe des vergangenen Jahresunter dem Motto „Das Rad nicht neu erfinden“ (die GNZ berichtete) waren, und wie aussichtsreich dem Zweck entsprechende Kooperationen sein können. Auf die Erfahrungen bestehender Nachbarschaftshilfen griff der am Mittwoch gegründete Verein zurück, als es um Details ging: Hans-Joachim Legorjé und Anita Buchholz von der Bürgerhilfe Bruchköbel berichteten ausführlich darüber, wie sich Verwaltungsgebühren, Kilometergeld und die so genannte Punktevergabe an Ehrenamtliche oder an diejenigen, die Hilfe in Anspruch nehmen, zusammensetzt. Dabei sei vor allem wichtig, die Freiwilligkeit nicht aus den Augen zu verlieren.

Mehr dazu am 17. April in der GNZ!

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