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Das Feuer, die Wut und die Ohnmacht

Autobrände in Langenselbold: Stadtverordnete diskutieren über eigenen Polizeiposten

12 Feb 2019 / 19:48 Uhr
Langenselbold (mab). Schüsse in der Autowaschanlage, Randale in der Bar, zerstochene Reifen und immer wieder brennende Autos – in den vergangenen Wochen hat Langenselbold traurige Berühmtheit erlangt. Am Montagabend hat sich auch das Stadtparlament mit der Serie mutmaßlicher Brandstiftungen beschäftigt. Auslöser war die Forderung der Freien Wähler nach einem Polizeiposten in der Gründaustadt. Eine Mehrheit fand der Antrag nicht. Unterdessen laufen die Ermittlungen weiter auf Hochtouren.

Dass er diesen Satz einmal im Stadtparlament äußert würde, hätte sich Erster Stadtrat Timo Greuel noch bis vor wenigen Wochen nicht vorstellen können: „Aus ermittlungstechnischen Gründen kann ich derzeit nicht mehr sagen.“ Die Rede war von den mutmaßlichen Brandstiftungen, die Langenselbold seit Mitte Dezember in Atem halten. Wie der Stadtrat informierte, stünde das Ordnungsamt in ständigem Kontakt mit der Polizei. „Diese hat den Vorgängen in Langenselbold höchste Priorität eingeräumt.“

Mehr in der GNZ vom 13. Februar.

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