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„Den Wald sich selbst überlassen“

Grüne fordern mehr Prozessschutz auf städtischen Flächen

12 Sep 2019 / 16:01 Uhr
Langenselbold (re). Zur Stadtverordnetenversammlung am Montag, 23 September, beantragen die Grünen, die derzeitig unter Prozessschutz ausgewiesene Stadtwaldfläche von 6,6 Prozent auf 10 Prozent zu erhöhen. In einem zweiten Antrag fordern die Grünen den Magistrat auf, konkrete Verkehrssicherungszonen für Waldflächen ohne besondere Gefährdung und Waldflächen, die an Erholungseinrichtungen, Parkplätzen liegen oder an öffentliche Straßen oder bebaute Bereiche angrenzen, festzulegen und schriftlich für Jedermann einsehbar zu machen.

Die Erhöhung der Prozesschutzfläche entspricht einer Erweiterung von aktuell 29,6 Hektar, auf 44,6 Hektar der gesamten Betriebsfläche von 445,7 Hektar. „Es bestehen keine unmittelbaren finanziellen Auswirkungen, im Gegenteil, für die Erweiterung der Waldfläche unter Nutzungsverzicht werden Ökopunkte wirksam“, begründet Fraktionsvorsitzende Cornela Hofacker den Antrag. „Jede Aktion in Verbindung mit dem Pflanzen von Bäumen ist unserer Meinung nach zu begrüßen. So auch die Aktion der JU ‚1000 Bäume für Langenselbold‘. Allerdings erschließt sich uns nicht, warum genau diejenigen, die diese Aktion jetzt so werbewirksam verbreiten, unseren Antrag zur Pflanzung von 50 schattenspendenden Bäumen im Strandbad Kinzigsee vom 25. März zu 100 Prozent abgelehnt haben! Zumal ja laut eigener Aussage der JU die Idee, aus Klimaschutzgründen, eine Baumpflanzaktion in Langenselbold zu starten, bereits Ende vergangenen Jahres geboren wurde.“

Mehr: GNZ vom 13. September.

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