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Durstlöscher auf über 1 000 Quadratmetern

Aus ehemaligem Supermarkt an der Ringstraße soll ein Rewe-Getränkemarkt werden

29 Okt 2019 / 15:15 Uhr
Langenselbold (jus). Dunkle Fenster, geschlossene Türen: Noch steht das Gebäude des früheren Rewe-Marktes an der Ringstraße leer. Doch das soll sich bald ändern: Schon im Januar sollen sich auch hier wieder die Türen für Kunden öffnen, vor allem für jene mit Durst. Denn aus dem früheren Rewe-Markt soll bis dahin ein Rewe-Getränkemarkt werden. Die nötigen Bauarbeiten haben diese Woche begonnen.

Drei Jahre sind vergangen, seit Alfred Stoll mit seinem Rewe-Markt den Umzug auf die andere Straßenseite gewagt hat. Während der Supermarkt viele Kunden anlockt, steht der frühere Markt seither leer. Dass sich das nun ändert, freut auch Bürgermeister Jörg Muth sehr. Nachdem der damalige Ankermieter für ein mögliches Innovationszentrum weggebrochen war, habe man sich auf die Suche nach einem potentiellen neuen Nutzer gemacht. Das Interesse Stolls, einen Getränkemarkt einzurichten, stieß dabei auf großen Zuspruch. „Ich weiß, dass es bei ihm in guten Händen ist“, stellt Muth mit Blick auf die langjährige Zusammenarbeit fest.

Bevor im neuen Getränkemarkt künftig Getränke den Durst der Langenselbolder stillen werden, gibt es aber noch einiges zu tun: „Der frühere Rewe-Markt selbst wird teilweise verkleinert“, berichtet Muth. Neben dem Getränkemarkt, der eine Fläche von 1081 Quadratmetern umfassen wird, werden sich die benachbarten Geschäfte Kik und Tedi vergrößern. Kik von 425 Quadratmeter auf 804 Quadratmeter, Tedi von 304 Quadratmeter auf 744 Quadratmeter. Um den nötigen Platz zu schaffen, werden die Kühlhäuser des ehemaligen Lebensmittelmarktes abgerissen. Insgesamt vergrößere sich die Gesamtverkaufsfläche des Areals von 4261 Quadratmeter auf 4459 Quadratmeter, wie der Bürgermeister zusammenfasst. Auf Grund dieser Vergrößerung müssen 15 weitere Parkplätze geschaffen werden. Auch die Elektrik muss zurückgeführt werden, da sich die Gebäudegrundrisse entsprechend ändern. Die Hauptinvestitionen trägt hierbei der Eigentümer der Immobilie, eine Gesellschaft aus Luxemburg. Aber auch die nötigen Teile für die Inneneinrichtung sind bereits bestellt, wie Stoll verrät. Besonders schön soll es werden, mehr will er zu Gestaltung und Angebot noch nicht verraten. Beim Blick auf die mögliche Anzahl unterschiedlicher Biersorten huscht aber schon ein begeistertes Lächeln der Vorfreude über sein Gesicht.

„Wichtig ist, dass diese dunkle Stelle wieder belebt wird“, freut sich Bürgermeister Muth. Mit dem Getränkemarkt werden auch voraussichtlich 10 bis 15 neue Mitarbeiter zum bestehenden Rewe-Team hinzukommen. Auch wenn die Vorfreude auf die Neueröffnung groß ist, so habe man sich bewusst für einen Termin im neuen Jahr entschieden, um nicht mit dem anstehenden Weihnachtsgeschäft zu kollidieren. Denn neben der Einrichtung des neuen Getränkemarktes werde sich durch den Wegfall der Getränkeabteilung im Supermarkt einiges ändern. So sei geplant, im hinteren Bereich die Themen Drogerie und Putzmittel zu bündeln und vorne Platz für neue Sortimente zu schaffen. Ein wichtiges Thema, wie der Einzelhändler weiß, denn die Lebensmittelbranche verändere sich immer wieder weiter.

Mehr lesen Sie in der GNZ vom 30. Oktober

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