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Einsatzkräfte bei Rettung einer Autofahrerin beleidigt

Unfall auf der Auffahrt zur A66 bei Langenselbold: Drei Personen aus Langenselbold teils schwer verletzt

24 Mai 2021 / 21:00 Uhr
Langenselbold (re/ml). Bei einem Unfall in der Auffahrt der Anschlussstelle Langenselbold auf die A66 sind am Samstagnachmittag drei Personen aus Langenselbold teils schwer verletzt worden. Die 45-jährige Fahrerin eines BMW wurde mit dem Rettungshubschrauber zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Aufgrund der Sperrungen waren Einsatzkräfte der Feuerwehr Langenselbold, der Polizei und des Rettungsdienstes in mehreren Fällen verbalen Angriffen und sogar Beleidigungen anderer Verkehrsteilnehmer ausgesetzt. Die Unfallursache ist noch ungeklärt.

Die 45-jährige Langenselbolderin fuhr gegen 13.20 Uhr auf der A66 in Richtung Frankfurt und kam aus bislang unbekannten Gründen in der Ausfahrt Langenselbold-Ost mit ihrem Wagen von der Fahrbahn ab, wie die Polizei berichtete. Das Auto durchquerte den Grünstreifen und kollidierte dort nach dem Zusammenstoß mit der Betonwand mit einem Seat, der gerade auf die Autobahn auffahren wollte. Der BMW kam letztendlich schräg auf der Motorhaube des anderen Fahrzeugs zum Stillstand.

Während der 23-jährige Seat-Fahrer und seine 20-jährige Beifahrerin mit leichten Verletzungen selbstständig aus ihrem Fahrzeug aussteigen konnten, wurde die Unfallverursacherin mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in ihrem Fahrzeug eingeschlossen. In der Folge befreiten die Einsatzkräfte sie mit schwerem Gerät aus ihrer misslichen Lage. Hierzu war es zunächst erforderlich, das Fahrzeug in seiner instabilen Lage zu sichern und anschließend das Dach des Fahrzeugs abzunehmen, um die 45-Jährige im Anschluss möglichst schonend aus dem Fahrzeug befreien zu können.

Für die Landung des Rettungshubschraubers war die Vollsperrung der Kinzigstraße in Höhe des Autobahnanschlusses erforderlich, was eine Vielzahl an Passanten dazu veranlasste, die Sperrungen nicht nur zu hinterfragen, sondern in mehreren Fällen auch Einsatzkräfte verbal anzugreifen und zu beleidigen, teilte die Feuerwehr mit.

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