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Familien am Limit

Trotz erweiterter Betreuung steigt der Unmut bei Langenselbolder Eltern

09 Jun 2020 / 16:17 Uhr
Langenselbold (kno). Als das Land Hessen die Wiedereröffnung von Kitas im sogenannten eingeschränkten Regelbetrieb zum 2. Juni verkündete, schöpften viele Langenselbolder Eltern die Hoffnung, dass nun so etwas wie Normalität in den Alltag der Familien zurückkehren würde. Jetzt sind viele frustriert. Die GNZ hat sich umgehört.

Kathrin Lamm ärgert sich: „Es dürfen ja jetzt mehr Kinder in den Kindergarten. Aber nein, mein Kind darf nicht. Die Mama ist ja mit einem Säugling in Elternzeit und hat noch einen Sechstklässler in Elternzeit. Die hat ja ausreichend Zeit sich um einen unausgeglichenen Zweijährigen zu kümmern. Das der keine Nacht mehr durchschläft, von Alpträumen geweckt wird und immer wenn jemand das Grundstück verlässt, einen Heulanfall kriegt, ist ja egal“, lässt die Mutter ihrem Unmut über die weiterhin sehr eingeschränkte Kinderbetreuung in Langenselbold Luft.

Lamms Schwester Tina musste mit Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall und mit drei Kindern im Sprechzimmer des Hausarztes warten, da diese zu diesem Zeitraum nicht in den Kindergarten durften.

Mehr: GNZ vom 10. Juni.

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