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Grüne halten an Vorwürfen fest

Klimaschutz: Ausschuss sieht keine Hinweise auf Veruntreuung von Fördergeldern

25 Jun 2019 / 18:46 Uhr
Langenselbold (mab). Vier Sitzungen hatte sich der zuständige Akteneinsichtsausschuss mit der Frage beschäftigt, ob die Stadt Langenselbold erhaltene Fördergelder für die Stelle des Klimaschutzmanagers veruntreut hat. Am Montagabend hat das Gremium seinen Abschlussbericht präsentiert. Demnach gibt es keinen Anlass, das Verhalten der Verwaltung zu beanstanden. Die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Cornelia Hofacker, hielt dennoch an ihren Vorwürfen fest – und löste eine heftige Debatte im Stadtparlament aus.

Nach dem Weggang von Klimaschutzmanagerin Alexandra Fischer Anfang 2016 war die vom Projektträger Jülich im Auftrag des Umweltministeriums geförderte Stelle drei Monate lang unbesetzt. Die Rückzahlung der erhaltenen Fördergelder stand im Raum. In der Stadtverordnetenversammlung im September 2016 verkündete der damalige Erste Stadtrat Gustav Schreiner (Grüne) dann eine Vereinbarung des Magistrats mit der neuen Koalition. Demnach sollte der Bauamtsmitarbeiter Jan Schmidt die begonnenen Projekte als sogenannter Energieeffizienzbeauftragter „in reduziertem Umfang“ fortführen. Die Fördermittel wurden weiterhin in voller Höhe bezahlt.

Mehr: GNZ vom 26. Juni.

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