SUCHE

„Hurra Hurra, die Schule brennt!“

Eröffnung der Selbolder Brandschutzwochen: Großübung an der Weinbergschule

14 Aug 2019 / 16:44 Uhr
Langenselbold (kno). Am Dienstagabend ging laut Moderator Philipp von Isenburg der Traum vieler Schüler in Erfüllung: „Hurra Hurra, die Schule brennt!“ hieß es im Rahmen der diesjährigen Eröffnung der Brandschutzwoche. Traditionell eröffnet die Langenselbolder Feuerwehr ihr zweijährig statt findendes Event mit einer großen Schauübung, die jedes Mal zahlreiche Besucher anzieht – hier sind Schaulustige nicht nur geduldet, sondern sogar erwünscht. So boten insgesamt rund 40 Feuerwehrleute aus Langenselbold sowie dem Deutschen Roten Kreuz Langenselbold mit Rettungswagen und Mannschaftswagen auf dem Gelände der Weinbergschule einen sehr umfassenden Einblick in die Arbeit von Feuerwehr und Rettungskräften.

„Heute Abend ist fast jeder aus der Mannschaft im Einsatz“, erklärte Pressesprecher Dennis Ernst. „Wer nicht mit vor Ort bei der Schauübung ist, kümmert sich bei der Feuerwehr um Gegrilltes für den Abend nach der Übung und weitere Vorbereitungen für das kommende Wochenende. Somit sind fast alle irgendwie eingebunden.“ Während Ernst für Bildmaterial für die Öffentlichkeitsarbeit sorgte, war sein Kollege, Pressesprecher Andreas Mohn, an diesem Tag als Einsatzleiter bei der Schauübung vor Ort. Er hatte viel zu tun, immerhin galt es gleich drei verschiedene Einsatzszenarien der Feuerwehr darzustellen. Gestartet wurde auf dem Lehrerparkplatz der Weinbergschule mit einem dargestellten Verkehrsunfall: Ein Mann war in seiner A-Klasse verunglückt und eingeklemmt. Mit vereinten Kräften befreiten die Feuerwehrleute das Unfallopfer, während die Sanitäter für dessen Gesunderhaltung und einen sicheren Abtransport sorgten. Moderator von Isenburg führte dabei informativ und mit einer Prise Humor durch die Vorführung: „Die Rettungsschere und der Spreizer haben locker 30 Kilo Gewicht – es bedarf daher schon einer gewissen Fitness, mit diesem Werkzeug die Tür und das Dach aufzuschneiden.“ Unterdessen war die Fahrertür der A-Klasse bereits entfernt und ein Teil des Dachs abgeschnitten worden, so dass der Fahrer mit Hilfe einer Trage aus dem Auto geholt werden konnte. „Das Tuningteam der Freiwilligen Feuerwehr hat nun der A-Klasse einen neuen Look verpasst“, kommentierte von Isenburg. „Sie können gerne noch bis zum Wochenende das Angebot der Feuerwehr annehmen und ihr Auto in ein Cabrio verwandeln lassen, ob dieses dann allerdings durch den TÜV geht, können wird nicht garantieren.“

Mehr: GNZ vom 15. August

Weitere Meldungen aus der Region
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4

Schlagwörter: