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In den Trümmern von Beirut

Langenselbolder überlebt Explosion und sammelt Spenden für die Opfer

16 Aug 2020 / 20:05 Uhr
Langenselbold (mab). Dienstag, 4. August 2020: Gegen 18 Uhr geraten 2 750 Tonnen Ammoniumnitrat in einem Hafenspeicher von Beirut in Brand und explodieren. Die Schockwelle zerstört große Teile des Hafens und richtet schwere Schäden in weiten Teilen der libanesischen Hauptstadt an. Mittendrin ist Dennis Bieber aus Langenselbold, der durch Zufall überlebt. Jetzt unterstützt er die Betroffenen der Katastrophe und hat einen Spendenaufruf gestartet.

Als Beirut von der schweren Explosion erschüttert wird, befindet sich Dennis Bieber gerade im Dienst. Der 25-jährige Langenselbolder arbeitet seit Januar 2020 im Sicherheitsbereich in der libanesischen Hauptstadt – unweit des Hafens. Die Explosion am 4. August überlebt er durch mehrere Zufälle, wie er im Schriftwechsel mit der GNZ berichtet – und entschließt sich zu helfen.

Vom Libanon zeigt sich der 25-Jährige begeistert: „Ich habe in den vergangenen Monaten extrem viele Menschen kennengelernt und auch viele Freunde dazu gewonnen. Mich inspiriert und fasziniert vor allem, dass hier unterschiedliche Religionen friedlich zusammen leben.“

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ am Montag, 17. August

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