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Mulchen hilft gegen Giftpflanze

Staatssekretärin Tappeser in Langenselbold: Infos zum Herbstzeitlosen-Projekt

07 Aug 2019 / 16:31 Uhr
Langenselbold (tmb). Herbstzeitlosen sind wegen ihrer violetten Blüten ein schöner Anblick. Dass die Blumen in der Landwirtschaft und im Naturschutz ein Problem darstellen, ist wohl nur Experten geläufig. Denn da die Pflanzen sehr giftig sind, könne sie Viehfutter verderben. Über diese Thematik informierte am Mittwochvormittag Patrizia König von der Gesellschaft für Natur und Auenentwicklung (GNA) in der Langenselbolder Klosterberghalle. Sie leitet das Projekt zur Rückdrängung der Herbstzeitlosen aus landwirtschaftlich genutzten Flächen im Main-Kinzig-Kreis und stellte diese Arbeit Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser vor.

Die Staatssekretärin machte gestern im Rahmen ihrer Sommertour Station im Main -Kinzig-Kreis, besuchte nach Langenselbold noch Streuobstwiesen mit Speierlingen in Hochstadt.

In der Gründaustadt bekam Tappeser nach der Begrüßung von Jutta Schlieker (Amt für Umwelt, Naturschutz und ländlicher Raum beim Main-Kinzig-Kreis) einen umfassenden Einblick in das wichtige Projekt, das die Artenvielfalt in der heimischen Auenlandschaft erhalten soll. Sie lobte gleich zu Beginn die Zusammenarbeit von Naturschutz, Landwirtschaft und Verwaltung: „Als Biologin weiß ich, dass es nicht einfach und nicht selbstverständlich ist, dass alle an einem Strang ziehen und eine gemeinsame Lösung finden.“

Mehr: GNZ vom 8. August.

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