SUCHE

Neuer Streit könnte Millionen kosten

Kinzigsee: Freie Wähler wollen Vertrag mit Campingplatzbetreiber prüfen lassen

22 Nov 2019 / 19:11 Uhr
Langenselbold (mab). Ein Vertrag aus dem Jahr 2003 sichert den Bewohnern des Campingplatzes am Kinzigsee freien Eintritt zum städtischen Strandbad zu. Die Freien Wähler wollen die Vereinbarung jetzt prüfen lassen und könnten Langenselbold laut Bürgermeister Jörg Muth so Millionenzahlungen bescheren.

Eine kleine Tür hat in der jüngsten Sitzung des Langenselbolder Haupt- und Finanzausschusses am Mittwochabend für einen lautstarken Wortwechsel zwischen Stadtverordnetem Jürgen Heim (Freie Wähler) und Bürgermeister Jörg Muth gesorgt. Die Tür verbindet den privaten Campingplatz am Kinzigsee mit dem Strandbad. Ein gerichtlicher Vergleich aus dem Jahr 2003 sichert den Bewohnern der Freizeitoase freien Zutritt zum Badebereich zu.

Die Vereinbarung zwischen Stadt und Betreiber ist für die Freien Wähler seit Langem ein Stein des Anstoßes. Der freie Zugang, vermutet die Wählergemeinschaft, werde nicht nur von den Bewohnern, sondern auch von deren Gästen benutzt, was erhebliche Auswirkungen auf die Einnahmesituation des defizitären städtischen Strandbads habe. Denn mittlerweile hat sich der Platz zu einer kleinen Wohnsiedlung weiterentwickelt. Für die Freien Wähler ist die Vertragsgrundlage so möglicherweise hinfällig geworden.

Mehr: GNZ vom 23. November.

Weitere Meldungen aus der Region
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4

Schlagwörter: