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Neuer Zoff um Kinzigsee

CDU wirft Greuel unfinanzierbare Versprechen vor

04 Jul 2019 / 15:46 Uhr
Langenselbold (mab/re). Seit Fronleichnam tummeln sich die Badegäste wieder am Kinzigsee. Auch die politische Debatte in Langenselbold dreht sich dieser Tage erneut um das Strandbad. In einer Pressemitteilung wirft jetzt die CDU Erstem Stadtrat Timo Greuel (SPD) vor, den Bürgern im Bestreben, den See attraktiver zu gestalten, unfinanzierbare Versprechen zu machen. Hintergrund ist eine Mitteilung der Stadtverwaltung vom März, in der Greuel und Bürgermeister Jörg Muth angekündigt hatten, das zuständige Fachamt mit der Prüfung der Kosten für die Sanierung des Sanitärgebäudes und die Installation von Warmwasserduschen zu beauftragen.

Eine erste Kostenrechnung der Stadt kommt laut CDU-Mitteilung zu dem Ergebnis, dass die Renovierung der sanitären Anlagen ohne Warmwasserduschen rund 160 000 Euro, ein Neubau sogar 335 000 Euro kosten würde.

Wie CDU-Fraktionsmitglied Patrick Heck anmerkt, stünden im Haushalt aktuell allerdings nur maximal 20 000 Euro pro Jahr für beide Bäder zur Verfügung. Eine Antwort darauf, wie die Stadt die Investition für die Renovierung der sanitären Einrichtungen und der Umkleidekabinen stemmen wolle, sei Greuel bislang schuldig geblieben, zumal das aktuelle Investitionsprogramm für die nächsten Jahre keine Ausgabe für den Kinzigsee vorsehe.

Mehr: GNT vom 5. Juli.

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