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Obskure Schreiben aus der Gründaustadt

Buddhistischer Verein irritiert mit Briefen an Behörden

12. Dezember 2016 / 21:46 Uhr
Langenselbold (mab). Eine sich in Gründung befindende Religionsgemeinschaft aus der Gründaustadt sorgt derzeit mit einer Briefserie an Behörden und Politiker im gesamten Bundesgebiet für Aufsehen. In ihren Schreiben fordern sie hochgestellte Persönlichkeiten unter anderem dazu auf, den Zweiten Weltkrieg zu beenden. Dabei trägt die Wahl des Vereinsnamens „Heilsamer Weg“ zu Verwechslungen mit dem bestehenden Verein „Freundschaft im heilsamen Weg“, Träger des Klosters „Wat Puttabenjapon“, bei. Klostersprecher Franz-Josef Hülck stellt klar: „Wir haben in keinster Weise etwas mit dieser angeblichen Religionsgemeinschaft noch mit extremistischem Gedankengut zu tun.“

Eine böse Überraschung wartete zu Beginn der vergangenen Woche auf Klostersprecher Franz-Josef Hülck. Da erhielt er nämlich Post vom städtischen Ordnungsamt, das ihn um eine Stellungsnahme in Bezug auf die bundesweit versendeten Briefe bat. Der Grund: Auf einigen der Schreiben stand als Absenderadresse fälschlicherweise die Postanschrift des Klosters. Eine Verwechslung, wie Hülck dem Ordnungsamt unverzüglich mitteilte.

Mehr in der GNZ vom Dienstag, 13. Dezember.

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