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Ominöse Drohbriefe geben Rätsel auf

47-Jähriger soll Porno-Bilder mit der eigenen Tochter geplant haben

28 Feb 2019 / 22:19 Uhr

Langenselbold (mab). Am vierten Verhandlungstag im Prozess gegen einen 47-jährigen Langenselbolder vor dem Hanauer Landgericht haben gestern erstmals auch Missbrauchsvorwürfe und der mutmaßliche Besitz kinderpornografischer Schriften eine Rolle gespielt. Im Hauptanklagepunkt, dem versuchten Mord an der Noch-Ehefrau des Beschuldigten, gab es hingegen kaum Fortschritte.

Das war selbst dem Bundeskriminalamt zu viel: Insgesamt 4,5 Terabyte an Daten, die auf zahlreichen Computern im Haus des Angeklagte entdeckt wurden, mussten ausgewertet werden. Die Ermittler beauftragten schließlich eine Fachfirma. Dies geht aus den Aussagen einer 42-jährigen Polizistin vom K12 in Offenbach hervor, die gestern Vormittag vom Gericht befragt wurde. Rund zwei Wochen nach dem Überfall auf die Noch-Ehefrau des Angeklagten im Januar 2018 hatten die Ermittler bei einer Durchsuchung dessen Wohnhauses in Langenselbold 22 Laptops, 34 Festplatten, 13 weitere Computer und acht Mobiltelefone sichergestellt. Der Beschuldigte bestreitet weiterhin, für den Angriff auf seine Noch-Ehefrau an deren Wohnort in Seligenstadt verantwortlich zu sein. Dagegen vermutet er, dass die Geschädigte den Überfall mithilfe eines unbekannten Dritten inszeniert hat, um sich an ihm zu rächen.

Mehr: GNZ vom 1. März.

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