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Schnitzel ist „typisch Deutsch“

Fremde Länder und neue Freundschaften – Europäischer Gedanke aktiv gelebt

27 Nov 2019 / 15:44 Uhr
Langenselbold (kno). Unter dem Motto „Auf den Spuren von..“ kamen vom 17. Bis 22. November zwölf Lehrer und 40 Schüler aus insgesamt sechs verschiedenen Ländern an der Käthe Kollwitz Gesamtschule (KKS) in Langenselbold zusammen, um sich im Zeichen des Europäischen Gemeinschaftsgedankens kennen zu lernen. Gefördert durch die EU startete mit diesem internationalen Zusammentreffen das ERASMUS-Programm in diesem Schuljahr. Das erste Treffen fand in Langenselbold statt, da die KKS als koordinierende Schule eine maßgebliche Rolle spielt. Als nächste Besuche stehen Spanien / Madrid vom 2. bis 7. Mai sowie Lissabon im Juni an. Die Austauschschüler zwischen 12 und 16 Jahren stammen aus Spanien, Portugal, Polen, Kroatien und Bulgarien und fanden schnell untereinander und mit den deutschen Schülern Kontakt.

„Der schlechte Ruf der Deutschen Bahn ist sogar bis nach Portugal vorgedrungen“, schmunzelten die Schüler bei der Frage, was denn „typisch Deutsch“ sei. Kulinarisch waren viele Gäste vor allem an Schnitzel interessiert, welches sie als deutsches Gericht einschätzten. Für den 16-jährigen Spanier Warsame war der Ausflug nach Hanau ins Grimm-Museum und das anschließende Verweilen in der Stadt mit den Austauschpartnern (ohne Lehrer) der Höhepunkt des Besuchs an der KKS. „Ich fand die Abschluss-Party mit Tanzen und Dia-Show mit Bildern aus der Woche am besten“, lächelt die 14-jährige Bulgarin Lina. Als Thema der Woche wurde die zwischenmenschliche Kommunikation in allen Facetten beleuchtet. Hierzu gehörten nicht-sprachliche Kommunikation wie Mimik und Gestik ebenso wie lokale Dialekte und Akzente und Kommunikation als ein Mittel der Kunst.

Mehr: GNZ vom 28. November.

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