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Schüler am Verhandlungstisch

Langenselbolder Horthaus erhält Besuch aus dem Landtag

19 Nov 2019 / 18:00 Uhr
Langenselbold (mab). Seit zehn Jahren entscheidet das Kinderparlament im Langenselbolder Horthaus Kinderinsel bei wichtigen Fragen mit. Gestern haben die jungen Abgeordneten Besuch von ihren erwachsenen Kollegen aus Wiesbaden erhalten. So war eine Delegation von Landtag und Kultusministerium im Hort an der Uferstraße zu Gast, um sich einen Eindruck von der dortigen Betreuungssituation zu verschaffen. Hintergrund ist eine Petition, die die Kinder an den Landtag geschickt hatten. Darin fordern sie, die Kinderinsel zu einer Modelleinrichtung zu machen.

Sie fühlen sich ziemlich ungerecht behandelt, die Grundschüler, die nach dem Unterricht im Langenselbolder Horthaus Kinderinsel betreut werden. Während das Land Millionen in den Pakt für den Nachmittag und in die Kita-Betreuung steckt, gehen die Horte weitgehend leer aus. Das wollen die Langenselbolder Nachwuchsparlamentarier ändern.

Im Frühjahr hatten sie gemeinsam mit dem Elternbeirat eine Petition an den Landtag geschickt. Darin schlugen sie vor, aus der Kinderinsel eine Modelleinrichtung zu machen. „Wie wollen, dass die Politik die wertvolle Arbeit, die hier geleistet wird, sieht und schätzt“, erklärt Kerstin Koch vom Elternbeirat as Anliegen.

Gestern erhielten Kinder und Betreuer dann Besuch – und zwar hochrangigen. Mit Christoph Degen (SPD), Max Schad (CDU), Lisa Gnadl (SPD) und Manuela Strube (SPD) waren allein vier Parlamentarier aus Wiesbaden zu Gast in Langenselbold. Zudem waren Vertreter des hessischen Sozialministeriums, des Kultusministeriums, des Main-Kinzig-Kreises, der Langenselbolder Grundschulen und der Stadtverwaltung erschienen.

Mehr: GNZ vom 20. November.

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