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Solarpark und Ökogas

Carsten Breitbach stellt Zwischenbericht zum städtischen Klimaschutzkonzept vor

04 Dez 2019 / 15:37 Uhr
Langenselbold (mab). Das 2011 beschlossene Klimaschutzkonzept der Stadt Langenselbold war seinerzeit ein richtungsweisendes Projekt. Doch was hat sich seitdem getan? Ziemlich viel, wie aus dem Zwischenbericht des Energieeffizienzbeauftragten Carsten Breitbach für 2018 und 2019 hervorgeht, den dieser am Dienstagabend im Umweltausschuss vorgestellt hat. Bemerkenswert: Innerhalb der zurückliegenden drei Jahre hat die Stadt 6 Millionen Kilogramm CO2 eingespart.

Viele Punkte des Konzepts, mit dem die Stadt Langenselbold seinerzeit eine Pionierrolle im Klimaschutz einnehmen wollte, sind inzwischen abgearbeitet. Allein seit 2018 hat Energieeffizienzbeauftragter Carsten Breitbach mehr als 30 Projekte in Angriff genommen. Einer der größten Brocken war die Errichtung der neuen Pellet-Heizanlage im Nebengebäude der Klosterberghalle, die seit November 2018 das Schlossareal mit Wärme versorgt. Wie Breitbach auf Nachfrage im Ausschuss berichtete, sei die Anlage nach einer Eingewöhnungszeit von rund zwei Wochen bislang reibungslos gelaufen.

Ebenfalls 2018 rüstete die Stadt zahlreiche Liegenschaften auf LED-Beleuchtung um, darunter das Rathaus, die Klosterberghalle, das Stadion und zwei Kitas. Im selben Jahr ersetzte die Kommune gemeinsam mit dem Stromversorger EAM sämtliche Straßenlaternen durch LED-Leuchten. 2019 folgten die Gänge und Flure im Hort und im Altenzentrum, der Friedhof Rödelberg und der Bauhof. Auch die Weihnachtsbeleuchtung besteht in der aktuellen Saison erstmals aus LED-Leuchten.

Mehr: GNZ vom 5. Dezember

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