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Stadt bleibt auf Wachstumskurs

Bemühungen um neuen Wohnraum stehen im Zentrum des Langenselbolder Neujahrsempfangs

25 Jan 2019 / 17:00 Uhr
Langenselbold (mab). Um der kontinuierlich wachsenden Nachfrage nach Wohnungen im Großraum Frankfurt gerecht zu werden, müssen auch im Main-Kinzig-Kreis Kommunen ihre Anstrengungen beim Ausweisen neuer Baugebiete verdoppeln. Es war ein dringlicher Appell, den Thomas Horn am Donnerstag in der Klosterberghalle aussprach. Der Direktor des Regionalverbands Frankfurt/Rhein-Main war der Hauptredner beim Langenselbolder Neujahrsempfang. Bürgermeister Jörg Muth griff das Thema gerne auf. 2019 nimmt die Stadt das Neubaugebiet Niedertal V in Angriff. Ebenfalls sollen bestehende Lücken im Innenstadtbereich geschlossen werden. Wie der Rathauschef informierte, ist zudem Bewegung in zwei Projekte gekommen, die schon vor Jahren ins Stocken geraten waren.

Es war eine ernste Rede, in der Bürgermeister Jörg Muth die wichtigsten Projekte der Stadt für 2019 skizzierte. Wie könnte es anders sein, im Jahr eins nach den historischen Gewerbesteuereinbrüchen, die nicht nur zu massiven Steuererhöhungen, sondern auch zur Debatte über die Verpachtung des Kinzigsees geführt haben. „Die Stadt kann in dieser schweren Zeit von ihrer anhaltend guten Entwicklung in den zurückliegenden Jahren profitieren“, gab sich der Rathauschef zuversichtlich und verwies darauf, dass die Grundsteuern im jüngst beschlossenen Haushalt 2019 immerhin wieder um 50 Punkte gesenkt werden konnten. Und doch, der Schreck sitzt tief, seit dem vergangenen Gründonnerstag. Da wurde bekannt, dass die Stadt Gewerbesteuern in Höhe von 23 Millionen Euro an ihr größtes Unternehmen zurückzahlen muss. Mit dem Ansiedeln mittelständischer Unternehmen soll sich Langenselbold langfristig aus der Abhängigkeit von einem einzelnen Konzern befreien. 35 Hektar neue Gewerbeflächen im westlichen Teil der Stadt werden hierfür ausgewiesen.

Mehr: GNZ vom 26. Januar.

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