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Teilerfolg im Kampf um Jobs

Thermo Fisher will nur 80 statt 102 Stellen abbauen

11 Apr 2019 / 16:00 Uhr
Langenselbold (mab). Ein Jahr nach Bekanntwerden der geplanten Stellenstreichungen bei Thermo Fisher Scientific haben Betriebsrat und IG Metall jetzt einen Teilerfolg im Jobkampf verkündet. So plant die Konzernleitung derzeit, nur noch 82 statt 102 Stellen am Standort Langenselbold abzubauen. Nicht genug, meinen die Arbeitnehmervertreter und kündigen an, bereits ab der kommenden Woche den öffentlichen Druck auf die Konzernleitung zu erhöhen.

Trauriger Geburtstag: Am 11. April 2018 wurde bekannt, dass 102 Mitarbeiter am Standort Langenselbold bis Mitte 2019 nach Schottland und Ungarn verlagert werden sollen. Konkret geht es um die Finanzabteilung, den technischen Support und die Auftragsabwicklung. Ein Jahr später sollen auch Sicht der Konzernleitung zumindest 21 Stellen in der Auftragsabwicklung erhalten bleiben. Betriebsratsvorsitzender Walter Heidenfelder und Gewerkschaftsbevollmächtigter Robert Weißenbrunner (IG Metall Hanau-Fulda) informierten heute bei einer Kundgebung vor dem Werkstor über die aktuellen Entwicklungen. Vorangegangen waren Workshops in Langenselbold, an denen Entscheider und Mitarbeiter des Konzerns aus ganz Europa teilgenommen hatten. Ziel war es, sämtliche Arbeitsvorgänge der betroffenen Abteilungen gründlich zu analysieren, um das Risiko einer Verlagerung ins Ausland einzuschätzen.

Mehr dazu lesen Sie am Freitag, 12. April, in der GNZ.

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