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Thermo Fisher modernisiert Werk

Konzern investiert in neue Maschinen am Standort Langenselbold

27 Feb 2019 / 09:43 Uhr
Langenselbold (mab). Thermo Fisher Scientific befindet sich im Wandel. Der Konzern plant derzeit, die Bestellvorgänge für seine Kunden in der Medizin-Sparte europaweit zu vereinheitlichen. Vorbereitet wird die Umstellung am Standort Langenselbold. Wie Elmar Rübsam, Geschäftsführer Laboratory Product Thermo Fisher Scientific, informiert, laufen dazu derzeit intensive Gespräche mit dem Betriebsrat über die 101 Stellen, die von hier aus nach Schottland und Ungarn verlagert werden sollen. Ungeachtet dessen investiert der Konzern eine einstellige Millionensumme in die Modernisierung der Produktion in der Gründaustadt. Drei Maschinen sollen bis spätestens 2020 ersetzt werden.

Unermüdlich läuft die große Stanz-Lasermaschine in der Produktionshalle des Langenselbolder Thermo-Fisher-Werks. Gleich daneben rattert eine einfache Stanzmaschine. Beide schneiden Metallplatten zurecht, die dann in der Gründaustadt zu Industrieöfen, Sicherheitswerkbänken und CO2-Inkubatoren weiterverarbeitet werden. Letztere werden ausschließlich in der Gründaustadt hergestellt und an Labore in der ganzen Welt verkauft. Die Geräte stellen die Bedingungen des menschlichen Körpers exakt nach. In den Inkubatoren werden später medizinische Proben gezüchtet. Rund 9 000 der Geräte verlassen jährlich das Langenselbolder Werk. Viel zu tun, für die rund 300 Mitarbeiter in der Produktionsabteilung und natürlich die beiden Stanzmaschinen. Was man letzteren nicht ansieht – mit knapp 16 Jahren sind sie gewissermaßen Senioren. Jetzt hat die Konzernleitung die Anschaffung einer neuen Stanz-Lasermaschine bewilligt. Die Nachfolgerin ist nicht nur sicherer, sondern auch schneller, um ganze 30 Prozent.

Mehr: GNZ vom 27. Februar.

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