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Unterwegs mit 200 Schafen

Interview mit Autorin Uli Aechtner / Lesung am 23. Mai in Langenselbold

10 Mai 2019 / 19:34 Uhr
Langenselbold. Für Donnerstag, 23. Mai, hat die Langenselbolder Buchhandlung Büchermeer die Autorin Uli Aechtner mit ihrem Roman „Die Bach runter“ zu einer Lesung eingeladen. GNZ-Redakteurin Tanja Bruske-Guth sprach mit der Autorin über ihre Recherchemethoden, über die Wetterau und über die Prepper-Szene.

GNZ: Während Sie in der Wetterau häufig mit Lesungen unterwegs sind, waren Sie im Main-Kinzig-Kreis bislang eher selten zu treffen – was verschlägt Sie jetzt nach Langenselbold?

Uli Aechtner: Ganz ehrlich? Die Einladung einer wunderbaren Buchhändlerin zu einer tollen Lesung, auf die ich mich schon sehr freue. Mein aktueller Kriminalroman ‚Die Bach runter‘ wird nicht als typischer ‚Regiokrimi‘ aufgefasst. Mit dem Buch wurde ich schon nach Aachen, Fulda und Hannover zur Lesung eingeladen. Es geht darin um das Verhältnis der Menschen zu den Tieren: Einige Tiere halten wir als Freunde. Andere lassen wir für uns arbeiten oder wir essen sie mit Rumpf und Stumpf auf. Und wiederum andere siedeln wir neu an, um uns an ihrer Schönheit und Wildheit zu erfreuen. Nur die Urwaldtiere „rächen“ sich an uns, wenn wir in ihre Gefilde – sprich: den Regenwald – eindringen und hinterlassen uns Viren, mit denen wir nicht fertig werden. Doch von all dem abgesehen ist Langenselbold nur 35 Autokilometer vom fiktiven Tatort in ‚Die Bach runter‘ entfernt.

Mehr: GNZ vom 11. Mai.

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