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Wiedersehensfreude mit Abstand

Käthe Kollwitz Schule nimmt Schulbetrieb nach Corona-bedingter Schließung wieder auf

30 Apr 2020 / 18:02 Uhr
Langenselbold (kno). Bundesweit wurden im Rahmen der Corona-Präventionsmaßnahmen Schulen geschlossen – hiervon war natürlich auch die Käthe Kollwitz Gesamtschule in Langenselbold nicht ausgeschlossen. Seit dem 16. März fand kein regulärer Unterricht mehr an hessischen Schulen statt. Nach sechs Wochen öffnete die KKS nun wieder ihre Türen für die Schüler des 9. Und 10. Jahrgangs. Dies stellt alle Beteiligten vor große Herausforderung – Hygiene- und Abstandsregeln machte nicht nur Schulleiterin Gabriele Zimmerer Kopfzerbrechen.

Das hessische Kultusministerium beschloss kürzlich, ab dem 27. April den Schulbetrieb schrittweise wiederaufzunehmen. Aufgrund der hohen Anforderungen des Infektionsschutzes (Einhaltung der Abstandsgebote, hygienische Maßnahmen) wird die Wiederaufnahme des Schulbetriebes in Hessen in verschiedenen Etappen erfolgen müssen. Dabei gilt die grundsätzliche Maxime, dass aufgrund der hohen hygienischen Anforderungen in einem ersten Schritt höhere Jahrgangsstufen und solche, die einen Abschluss anstreben oder vor dem Übergang in die weiterführende Schule stehen, wieder in den Präsenzunterricht wechseln sollen. Auch die Käthe Kollwitz Gesamtschule wurde, wie alle Schulen, am 17. April über die Wiedereröffnung informiert. „Die Lehrkräfte haben Aufgaben erstellt oder erstellen diese weiterhin. Diese werden über die Homepage verteilt und der Kontakt wurde über Chat, Telefon, Mail gehalten. Zusätzlich gab es in unserer Schule eine Notbetreuung“, beschrieb Schulleiterin Zimmerer in der ersten Woche der Wiedereröffnung der KKS die Arbeit der Lehrer in den vergangenen Wochen. Als IT-Pilotschule gelang die Kommunikation und Aufgabenverteilung reibungslos, ebenso wie die Kooperation mit Elternbeiräten zur Informationsweitergab. „Die Schulleitung, Verwaltung und Hausmeister waren in der Schule auch während der Schließung anwesend. Auch Fachsprecher hatten in dieser Zeit kleine Vorplanungen gemacht. Zudem lief die Pflege von Schulgarten, Bienenstöcken, der Kornnatter und anderen pflegebedürftigen Schulbereichen weiter.“ Zimmerer erklärte zudem, dass die Zeit zur Planung der anstehenden Brandschutzsanierungen genutzt wurde, die ab dem kommenden Jahr starten wird. Vor dem erneuten Unterrichtsstart für Schüler des neunten und zehnten Jahrgangs – immerhin knapp 200 Schüler - gab es einige Hürden zu bewältigen.

Mehr: GNZ vom 2. Mai

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