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Alarm in der Rentner-WG

Theaterverein „Riwwelkuche“ aus Lützelhausen feiert mit „Ebbes is immer“ Premiere

01 Mrz 2020 / 17:34 Uhr
Linsengericht-Lützelhausen (jol). Bei der ersten von neun ausverkauften Vorstellungen feierte „Ebbes is immer“ vom Theaterverein „Riwwelkuche“ Premiere. Im neuesten Streich stand der Fortbestand der berühmten Linsengerichter Rentner-WG Wiesje, Kättche und Wilhelm auf dem Spiel. „Mir brauche doch seine Rente“, kämpften die beiden alten Damen um das Leben ihres Großenhäuser Mitbewohners.

„Die Wohnstubb müsst mal wieder gemacht wern“, meint der Großenhäuser Wilhelm (Holger Lüchies) während er im Salon Folikel auf seine Mitbewohnerinnen Wiesje und Kättche (Gabi Starfinger und Gisela Krebs) wartete. Doch er wollte nicht selbst auf den Knien herum rutschen, während die beiden Damen lieber auf Kreuzfahrt gehen wollten. Wenig später erfuhren die Besucher im ausverkauften Saal des „Grünen Baum“, dass sich ein anderer gefunden hatte. Denn die Wohnstube der Rentner-WG wurde von Schreiner Fritz (Klaus Herrmann) als Gefallen für seinen alten Freund hergerichtet. „Ihr wisst doch, des meiste Geld kommt von mir“, musste Wilhelm immer wieder darauf hinweisen, dass er die beste Rente in der WG hat, die Damen aber immer wieder 180 Euro für ihre Frisuren verpulvern. „Ich brauch mei Ruh“, lehnte er aber die Vermietung einer Stube ebenso ab. Da konnte und wollte auch der lispelnde Postboste Udo (Boris Lotz) nichts dran ändern. Wiesje und Kättchen ließen sich davon aber nicht abhalten und luden die zwei braven Studentinnen Nina und Pauline (Sandra Keßler und Luisa Dörsching) ein. Nachdem Wilhelm bewusstlos wird, vermieten die beiden Damen sofort die Stube. „Da kann mer nix mehr mache“, meinte Kättche wenige Zeit später am Krankenbett. „Ich muss vermesse. Des wird e Spezialanfertigung. So e Kist hab ich ned auf Lager“, hat auch Schreiner Fritz seine Aufgabe. „Mir brauche doch sei gut Eisenbahnerrente“, trauerte Wiesje auf ihre Art. Doch der Sensenmann hat bei dem kauzigen alten Mann noch keine Chance. „Naa, ich geh ned mit“, meint Wilhelm im Traum immer wieder.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 2. März.

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