SUCHE

Aller guten Dinge sind vier

Albert Ungermann (SPD) bleibt Bürgermeister der Gemeinde Linsengericht / Schwache Wahlbeteiligung

08 Mrz 2020 / 21:37 Uhr
Linsengericht (pfz). Den Wunsch nach einer hohen Wahlbeteiligung haben die Linsengerichter ihm zwar nicht erfüllt, dennoch kann Albert Ungermann zufrieden sein: Der Sozialdemokrat bleibt für weitere sechs Jahre Bürgermeister der Gemeinde. Der Amtsinhaber, der als einziger Kandidat zur Wahl angetreten war, erhielt heute rund 79,6 Prozent der Stimmen. Allerdings lag die Wahlbeteiligung nur bei 35,2 Prozent. Insgesamt machten also nur 2792 von 7922 Wahlberechtigten ihr Kreuzchen. Auf der Wahlparty im Sportheim des FSV Geislitz dankte der 62-Jährige besonders seiner Frau Claudia und seinem Wahlteam.

Ungermann sagte, er habe von Anfang an mit einer schwachen Wahlbeteiligung gerechnet. Trotzdem überwiege die Freude über das Ergebnis und die bevorstehende vierte Amtszeit: „Das gibt uns Aufwind für die Kommunalwahl im nächsten Jahr“, sagte der Geislitzer. In Linsengericht müsse weiter sinnvolle Politik gemacht werden. Es müsse um die Sache gehen. „Wir machen Politik für die Bürger“, betonte der alte und neue Bürgermeister. Deshalb forderte er auch alle Linsengerichter dazu auf, die eigene Meinung zu äußern und sich am politischen Prozess zu beteiligen. „Nur so können wir wirklich wissen, was die Bevölkerung denkt“, sagte der Sozialdemokrat. Sein bestes Ergebnis holte Albert Ungermann gestern wenig überraschend in seinem Heimatort Geislitz. Dort heimste er rund 87,2 Prozent der Stimmen ein. Die 80-Prozent-Marke knackte er auch in Eidengesäß und in Lützelhausen. Das „schwächste“ Ergebnis übermittelten die Wahlhelfer aus Großenhausen, wo es nur zu rund 72,4 Prozent reichte.

Mehr dazu in der GNZ vom 9. März.

Weitere Meldungen aus der Region
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4

Schlagwörter: