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Aufsicht sieht Etat kritisch

Linsengerichter Doppeletat genehmigt, aber Nettoneuverschuldung steigt deutlich

05 Jun 2019 / 20:22 Uhr
Linsengericht (pfz). Nicht ohne Kritik hat die Kommunalaufsicht des Main-Kinzig-Kreises den Doppelhaushalt der Gemeinde Linsengericht für die Jahre 2019 und 2020 genehmigt. Zwar kann die Kommune durch den Genehmigungsvermerk nun wichtige Projekte wie den Kita-Neubau in Altenhaßlau angehen, allerdings gehen die Investitionen mit hohen Kreditaufnahmen einher, die Nettoneuverschuldung steigt deutlich.

Für dieses Jahr erhielt die Gemeinde eine Kreditermächtigung über 5,1 Millionen Euro, im kommenden Jahr sind es nochmal 3,3 Millionen Euro. Die Nettoneuverschuldung steigt laut dem Prüfbericht der Kommunalaufsicht in den Jahren bis 2022 um rund 9,5 Millionen auf annähernd 14 Millionen Euro. „Dieser deutliche Anstieg der Verbindlichkeiten wird seitens der Aufsicht kritisch gesehen“, heißt es in dem Bericht.

Mehr dazu in der GNZ vom 6. Juni.

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