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Beispielhaft für alle Feuerwehren der Region

Bedarfsentwicklungsplan wird in der Jahreshauptversammlung der Linsengerichter Wehren allseitig gelobt

17 Mrz 2019 / 15:52 Uhr
Linsengericht-Lützelhausen (jol). „Sie sorgen dafür, dass die Bürger sicher schlafen können“, lobte Landrat Thorsten Stolz die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Linsengericht. Dieses ehrenamtliche Engagement der 159 Frauen und Männer sei nicht selbstverständlich. Diesem eine gute Basis zu geben, stellte Gemeindebrandinspektor Markus Betz mit seinem Team mit einem Bedarfs- und Entwicklungsplan die wichtigsten Weichen. 82 Ansatzpunkte von Ausrüstung über Gebäude bis Ausbilden sind enthalten.

„Wir konnten die Zahl der Einsatzkräfte stabil halten. Derzeit sind 14 Frauen und 145 Männer aktiv“, sagte Gemeindebrandinspektor Markus Betz, der sich freute, mit Jürgen Noll einen Quereinsteiger zum Feuerwehrmann-Anwärter zu ernennen. Die gute Jugendarbeit lege zwar den Grundstein, Quereinsteiger seien aber willkommen. „Wir hatten in den vergangenen Monaten drei sehr schwere Autounfälle an Wochentagen zwischen 11 und 14 Uhr“, sagte Betz. „Wir haben alle drei Aufgaben mit Bravour gemeistert. Wir waren schnell mit einer guten Anzahl von bestens ausgebildeten Feuerwehrleuten vor Ort.“ Darauf könne man stolz sein, denn während der Arbeitszeit sind die meisten Aktiven im ganzen Rhein-Main-Gebiet verstreut. Unter den 172 Einsätzen 2018 waren 47 Brände und 84 Technische Hilfeleistungen. Die 1880 Einsatzstunden waren dank fehlender Unwettereinsätze etwas niedriger als 2017. „Die Gesamtsumme der Stundennachweise beläuft sich auf 14371“, rechnete Markus Betz Einsatz und Ausbildung zusammen. Mit rund 100 Aus- und Fortbildungen auf Kreis- und Landesebe sowie den vielen Übungsstunden vor Ort in den Wehren habe sich die Feuerwehr Linsengericht einen hervorragenden Stand erarbeitet.

Mehr: GNZ vom 18. März.

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