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Der AfD vor Ort ein Gesicht geben

„Neue Gesichter für die Gemeindepolitik“: Jürgen Mohn (AfD Linsengericht)

04 Mrz 2021 / 17:25 Uhr

Linsengericht-Eidengesäß (pfz). Bei der Kommunalwahl am 14. März steht in Linsengericht eine neue Partei auf dem Wahlzettel: die umstrittene AfD, die jüngst vom Verfassungsschutz als Verdachtsfall eingestuft wurde. Auf Listenplatz 2 steht Jürgen Mohn aus Eidengesäß. Er findet: „Meine Partei macht im hessischen Landtag und im deutschen Bundestag eine sehr gute Arbeit als wirkliche Opposition.“ Der Frage zum Thema Verdachtsfall weicht er lieber aus; „als Neuling in der kleinen Politik wäre es vermessen, mich bezüglich der großen Politik zu äußern“. Bei der Kommunalwahl gehe es nur darum, sich für die Gemeinde zu engagieren.

„Mir sind Traditionen, Werte und Überzeugungen wichtig – ganz einfach deshalb, weil ich gute Erfahrungen und Erinnerungen damit verknüpfe“, sagt der 61-Jährige. Das bedeute nicht, dass er gegen neue Ideen oder Veränderungen sei. „Diese müssen aber sachlich überzeugend sein“, sagt er. Mohn möchte der AfD der Gemeinde gemeinsam mit den anderen Kandidaten ein Gesicht geben und als engagierter Ehrenamtler wahrgenommen werden.

Mehr dazu in der GNZ vom 5. März.

Bis zur Kommunalwahl stellt die GNZ auch in den Gemeinden Gründau und Linsengericht in der Serie „Neue Gesichter für die Gemeindepolitik“ Personen aller Parteien und Wählergruppen vor, die erstmals für das Gemeindeparlament kandidieren. Die Artikel werden in loser Reihenfolge veröffentlicht.

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