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„Der Bub muss in die Bütt!“

Der langjährige „Fidelio“-Sitzungspräsident Bernhard Betz tritt in die zweite Reihe

10 nov 2021 / 19:56 Uhr
Linsengericht-Altenhaßlau (jol). Mit stehendem Ovationen haben die „Fidelios“ ihrem langjährigen Sitzungspräsidenten bei der Hauptversammlung ihren Dank ausgesprochen. Kurz zuvor hatte Bernhard Betz erklärt, nicht weitermachen zu wollen. „Das Wirken als Präsident hat mich erfüllt und mir großen Spaß gemacht“, so der 65-Jährige nun im Gespräch mit der GNZ: „Aber jetzt war der beste Zeitpunkt, meine Nachfolge in die Hände von Tilo Merlin und Petra Höfer zu legen.“ An fastnachtlichen Ruhestand denkt Bernhard Betz aber noch lange nicht.

„Ich bin in Altenhaßlau fest verwurzelt. Als Jugendlicher habe ich die ehrenamtliche Arbeit vor allem bei der Jugendfeuerwehr kennen gelernt“, erinnert sich Bernhard Betz. Dann war es Heinrich Weingärtner, der den 19-Jährigen damals mit den Worten „Der Bub muss in die Bütt!“ zu den Fidelios lockte. „Drei Mal bin ich solo aufgetreten, doch ich habe gemerkt, dass mir gemeinsame Auftritte mit anderen Fassenachtern deutlich mehr Spaß machen.“ In der Showgruppe konnte Bernhard Betz dann nicht nur sein komödiantisches Talent ausspielen, sondern auch seine Leidenschaft für das Tanzen. Legendär sind die Auftritte gemeinsam mit Claudia Zellmann. Dass der Mann in diesem Falle fast einen Kopf kleiner ist als seine Partnerin, war dabei noch das i-Tüpfelchen.

Sein Wirken blieb auch Rüdiger Bach nicht verborgen. Der machte Bernhard Betz zu seinem Vize-Präsidenten.

Mehr: GNZ vom 11. November.

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