SUCHE

Die Zeit drängt

Die Deutsche Bahn betont: Sie will Linsengericht nicht vom Gelnhäuser Bahnhof abschneiden. Unklar ist aber, wer dafür das Geld auf den Tisch legt.

05. August 2022 / 09:12 Uhr
Linsengericht (pfz). Auch die Deutsche Bahn AG will eine Personenunterführung am Gelnhäuser Bahnhof mit einem Ausgang südlich der Gleise für den Anschluss an die Gemeinde Linsengericht. Diese Aussage ist Philipp Rohmann enorm wichtig. Der Projektleiter des viergleisigen Ausbaus der Strecke Hanau–Gelnhausen war am Mittwochabend zu Gast im Linsengerichter Bauausschuss in der Zehntscheune Altenhaßlau. Er meinte, dass in jüngsten Presseberichten der Eindruck erweckt worden sei, die Bahn wolle Linsengericht vom Bahnhof abschneiden, wie es etwa SPD und Grüne verlautbart hatten. Das sei nicht der Fall. Im Gegenteil. Aber eine große Frage bleibt: Wer soll das bezahlen?

Philipp Rohmann erklärte, dass eine Personenunterführung mit barrierefreiem Zugang fester Bestandteil der Planungsunterlagen ist, die die DB Netz AG beim Eisenbahnbundesamt eingereicht hat. So war es auch in den Dialogforen der Bahn besprochen worden, erinnerte der Projektleiter. Davon werde nicht abgewichen. „Es ist eine reine Finanzierungsdiskussion“, machte Rohmann deutlich.

Mehr lesen Sie in der GNZ vom 5. August.

Weitere Meldungen aus der Region
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4