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Ein Signal vom höchsten Organ

Verkauf der Jugendherberge: CDU will Montessori-Schule mit Resolution unterstützen

22 Okt 2019 / 20:01 Uhr
Linsengericht-Geislitz (pfz). Die Jugendherberge in Geislitz ist seit Ende 2017 geschlossen, der Verband will die Einrichtung verkaufen. Wie berichtet, gibt es zwei Interessenten: der Verein Samarpan Meditation Deutschland aus Hammersbach und die Freie Montessori-Schule Main-Kinzig mit Sitz in Altenhaßlau. Die Linsengerichter CDU strengt nun in der nächsten Sitzung der Gemeindevertretung am kommenden Dienstag eine Resolution an, das Parlament soll ausschließlich die Bewerbung der Montessori-Schule unterstützen. Dies gab gestern CDU-Fraktionsvorsitzender Joachim Schmidt in einer Pressekonferenz bekannt.

Die Schule in freier Trägerschaft steht bereits in Kaufverhandlungen mit dem Deutschen Jugendherbergswerk (DHJ), wie Montessori-Geschäftsführerin Nina Villwock erklärte. Zu einem möglichen Kaufpreis machte Villwock, die die Schule gemeinsam mit Susen Schorn leitet, keine Angaben. Die beiden Geschäftsführerinnen bedauerten zwar, dass das DHJ den Betrieb der Herberge nicht aufrechterhalten will. Umso wichtiger sei es aber, den naturnahen Ort am Waldrand weiterhin jungen Menschen zur Verfügung zu stellen. Das sieht auch die CDU so: Nur mit einem Verkauf an die Montessori-Schule werde das gesamte Areal „pädagogisch sinnvoll und zielorientiert für den Schüler- und Jugendbereich genutzt“, heißt es in dem Resolutionsantrag.

„Wir haben in der Fraktion rege darüber diskutiert, waren uns aber schnell einig und haben uns früh aktiv für die Unterstützung der Montessori-Schule ausgesprochen“, berichtete Joachim Schmidt. Auch der Gemeindevorstand hat diese Lösung bereits als Favorit auserkoren (die GNZ berichtete). Mit der Resolution streben die Christdemokraten nun „ein Signal vom höchsten Organ der Gemeinde an“, wie der Fraktionsvorsitzende betonte.

Mehr dazu in der GNZ vom 23. Oktober.

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