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Eine Verbindung voller Vorteile

Geislitz und Großenhausen: Ortsbeiräte tagen zum Rad- und Fußweg zwischen den Ortsteilen, der im Konzept des Main-Kinzig-Kreises schon einen festen Platz hat

07. April 2022 / 15:58 Uhr
Linsengericht (jol). Es war ein historischer Moment für die Gemeinde Linsengericht. Zum ersten Mal trafen sich die Ortsbeiräte aus Großenhausen und Geislitz zu einer gemeinsamen Sitzung in der Zehntscheune in Altenhaßlau. Grund war der gemeinsame Kampf für einen Rad- und Fußweg zwischen den beiden Ortsteilen. Dieses Ziel ist durch das Radverkehrskonzept des Main-Kinzig-Kreises in greifbare Nähe gerückt.

„Das Thema ist schon so alt wie die Gemeinde Linsengericht selbst“, sagte der Geislitzer Ortsvorsteher Hubert Faust (SPD), nachdem er und sein Großenhäuser Kollege Uwe Häuser (CDU) die Sitzung der beiden Ortsbeiräte eröffnet hatten. Mehrere Anläufe waren bisher erfolglos, die direkte Verbindung zwischen den Orten zu schaffen.

Nachdem Anträge der Bürgerliste in den Jahren 2010 und 2015 nicht zum Erfolg führten, ging Hubert Faust das Thema noch vor dem Start des Radverkehrskonzepts des Kreises erneut an und wandte sich an seine Großenhäuser Kollegen. „Der Weg über die Kreis- und Landesstraße ist sehr gefährlich“, bestätigte Wolfgang Sgorsaly (SPD/Großenhausen) als passionierter Radfahrer. Länder wie die Niederlande und Dänemark seien schon viel weiter mit den Fuß- und Radwegen. In Deutschland sei alles auf das Auto ausgerichtet, allerdings habe Berlin in der Pandemie erste Schritte gemacht, das zu ändern.

Mehr dazu in der GNZ vom 8. April.

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